Kompressoren

Airbrush Kompressoren
Ohne Luft geht garnix. Airbrush Kompressoren sind speziell für das Airbrushen gebaut und zeichnen sich durch ihre geringe Lautstärke aus. Es gibt natürlich auch hier wieder einige grundlegende Unterschiede.

Wir erklären dir die wichtigsten Merkmale und helfen dir bei der Entscheidung...mehr Informationen

...

Airbrush Kompressoren

Bei Airbrushkompressoren gibt es einige Unterschiede, die vor dem Kauf Beachtung finden sollten. Wir haben dir deshalb einen kleinen Guide geschrieben, der dir die größten Unterschiede näherbringt und den Funktionsdschungel ein wenig lichtet.
 

Solltest du noch zusätzliche Fragen haben dann schick uns einfach eine E-Mail. Wir helfen dir gerne bei der Beseitungung der Unklarheiten.
 

Membran- vs. Kolbenkompressor
 

Membrankompressoren: Hier wird die Luft im Zylinder mittels einer Gummimembran verdichtet und dann direkt in den Luftschlauch befördert. Das hat zur Folge dass ein pulsierender Luftstrom entsteht, der aber in weiterer Folge durch den Druckminderer und einen Ausgleichsbehälter wieder ausgeglichen werden sollte. Durch die Vibration kann ein Membrankompressor aber durch die Gegend tänzeln und meist werden die Geräte schnell heiß, wodurch sich dann ungewolltes Kondenswasser im Airbrushschlauch bilden kann.


Diese Art Kompressor liefert meist nur wenig Druck, ist dafür aber sehr klein, leicht und vergleichsweise günstig. Die Geräte sind außerdem öl- und wartungsfrei, allerdings auch in den EInsatzmöglichkeiten begrenzt. Ein Membrankompressor sollte also als Einsteigergerät oder bei seltener Verwendung gewählt werden.

Kolbenkompressoren: Bei Kolbenkompressoren handelt es sich um Geräte die weit effizienter und leiser arbeiten als Membrankompressoren. In der Funktionsweise ähneln sie Automotoren, so wird die Luft hier mit einem Kolben komprimiert und dann meist in einen Lufttank eingespeist. Die meisten Kolbenkompressoren verfügen über einen Lufttank und eine Abschaltautomatik, die den Druck im Kessel überwacht und den Kompressor beim abfallen des Druck unter eine bestimmte Grenze automatisch ein- und abschaltet.

Für Fortgeschrittene und Profis die absolut richtige Wahl. Die Geräte sind zwar in der Anschaffung teurer, liefern aber mehr Druck und können somit auch für größere Düsengrößen eingesetzt werden. Außerdem sind sie sehr leise. Sie erfordern aber auch ein wenig Wartung, wie die Ölstandskontrolle und das Ablassen des Kondenswassers. Ölbefüllte Kompressoren dürfen zudem nicht umgelegt werden, da sonst das Öl in die Kompressionskammer gelangt und das Gerät beschädigt.
 

Was bedeutet ölfrei?
 

Ölfreie Kompressoren sind in der Regel wartungsfrei und dürfen auch umgelegt werden, da sie ohne Öl arbeiten. Sie sind meist ein wenig lauter, als ölgeschmierte Geräte.
 

Worauf sollte man immer achten?
 

Wasserabscheider: Grundlegend sollte man immer darauf achten dass man zwischen Kompressor und Airbrushpistole einen Wasserabscheider im Luftstrom hat. Das verhindert dass sich Kondenswasser das sich durch Temparaturschwankungen bilden kann, auf das Kunstwerk verirrt. Hat man keinen Wasserabscheider, kann man auch einen Pistolenvorfilter, oder einen Miniwassabscheider direkt vor die Airbrushpistole schließen.
 

Luftmenge:  Je größer die Düse in der Airbrushpistole ist umso mehr Luft wird benötigt. Die gilt auch bei Verwendung von mehreren Pistolen gleichzeitig, z.B. für Schulungen. Es sollte dann auf einen Kompressor mit mehr Leistung und größerem Lufttank zurückgegriffen werden.